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Ethisch investieren heißt klug investieren!

Bildquelle: Chris Böer

Kirchliche und diakonische Einrichtungen nehmen die Dienste von Banken und Versicherungen in Anspruch. Doch wo legen diese das Geld ihrer Kund*innen an? Werden Waffenexporte, fossile Brennstoffe oder Tierversuche mitfinanziert? Selbst bei den angebotenen Nachhaltigkeitsfonds für die Geldanlage lohnt es sich, genauer hinzusehen, denn nicht überall, wo es draufsteht, ist Nachhaltigkeit drin. Begriffe wie „ethisch“, „sozial, „fair“ und „nachhaltig“ sind bisher nicht geschützt, daher legen viele Banken und Versicherungen ihre eigenen Richtlinien fest und investieren entsprechend. Ethisches Investment beachtet neben den klassischen Kriterien wie Risiko, Rendite und Liquidität auch soziale und ökologische Gesichtspunkte. Wer sicher sein will, dass das investierte Geld tatsächlich „sauber“ angelegt wird, kommt nicht umhin, sich die Finanzinstitutionen und ihre nachhaltigen Produkte genauer anzusehen und zu vergleichen.

 

 

Maßnahmen

• Die Einrichtung legt Geld nach ethischen Kriterien an

 

Erläuterung zu ethischen Kriterien: Kriterien für nachhaltige Banken:

- Keine Investitionen in klima- und umweltschädliche Großprojekte, in Atomenergie, Waffen, Kinderarbeit, Kohle oder Öl.

- Kredite fließen in soziale Projekte, ökologische Unternehmen, Solar- oder Windkraftanlagen.

- Kund*innen erhalten transparente Informationen über die Geldanlage.

 

Kriterien für nachhaltige Geldanlagen:

- Ausschlusskriterien legen fest, wohin das Investment nicht fließt, etwa in Kinderarbeit, Kohle, Atomstrom oder in Staaten, die systematisch Menschenrechte verletzen.

- Positivkriterien legen fest, wohin Investitionen fließen, etwa in regenerative Energieanlagen, Klimaschutzmaßnahmen, in Unternehmen, die sozial und ökologisch sinnvolle Produkte herstellen.